Jede Suchmaschine spuckt bei den Suchbegriffen Übersäuerung Tomate zuverlässig Webseiten mit Referenzen aus - das klappt auch mit anderen Lebensmitteln.

Nahrungsergänzungsmittel enthalten häufig ungesunde oder unsichere Zusatzstoffe wie z.B. Lactose.

Ernährung im Gleichgewicht bedeutet anscheinend 80% basisch verdaute Kost und 20% saure.

Vollkorn ist nicht gleich Vollkorn. In konventionell Bäckereien werden gerne auch Auszugsmehle in die Vollkornbackwaren gebacken. Das geht, weil das Lebensmittelrecht eben nur Minimalgrenzen vorgibt. Übrigens stehen in den meisten Bäckereiketten nicht Bäckermeister, sondern Verkaufsfachkräfte am Tresen. Deshalb muss ein 'ja' Antwort auf die Frage, ob das was dort liegt 100% Vollkornbrot ist nicht unbedingt den wahren Sachverhalt abbilden sondern kann auch einfach ein Zeichen von Unkenntnis sein. Bäckereien in Bioläden und Spezialbäckereien bieten 100% Vollkornbrot und bewerben das auch meistens oder kennzeichnen es wenigstens.

Auch abgepacktes vermeintliches Biovollkornbrot im Supermarkt kann oftmals getrost als Sondermüll bezeichnet werden. Brote mit Zusatzstoffen wie Malz, Glukosesirup, Konservierungsstoffe und E... sind eben für gesunde Ernährung völlig ungeeignet. Brot macht folgende Inhaltsstoffe zu Brot: (Vollkorn)mehl, Wasser, (Natur)sauerteig und Salz.

Essen ist Gewohnheitssache. Viele Essgewohnheiten aus der Kindheit prägen uns auch als Erwachsene. Dabei gibt es einen extremen Unterschied zwischen: Gewohnheit und ins Unterbewusstsein einprogrammiertes Verhalten. Lernprozesse in der frühen Kindheit sind eher direktes Programmieren des Unterbewusstseins. Während Gewohnheiten relativ leicht zu ändern sind, lässt sich einprogrammiertes Verhalten, z.B. Überzeugungen, nur mit sehr viel Geduld und List und Tücke 'korrigieren'. Wer das Stück Streuselkuchen am Sonntag Nachmittag als Teil seiner Lebensphilosophie ansieht, wird sich wohl nur mit grossem metalen Aufwand davon lösen können. Die Energetische Psychologie befasst sich mit den Wirkzusammenhängen bei einprogrammiertem Verhalten.

Bewusstsein überregelt Unterbewusstsein(also die Gewohnheit). Daraus ergeben sich für die Umstellung der eigenen Ernährungsweise zwei essentielle Konsequenzen:
  1. Mache Dir bewusst, was Du isst. Versuche den Geschmack und auch Geschmacksveränderungen zu beschreiben - z.B. süss, leicht nach Rose. Lautlos im Kopf reicht völlig. Tu so, als wärest Du ein Testesser. Wonach schmeckt das gleiche Essen ohne Salz und Zucker? Beim ersten Mal sicherlich überwältigend fade. Salz und Zucker überregeln so ziemlich jedes Aroma und Deine Gewohnheit sieht sich gerade mächtig betrogen.
  2. Wiederhole das bewusste Essen ohne Salz und Zucker - immer wieder. Nach einiger Zeit tritt der Eindruck der Fadheit in den Hintergrund. Was schmeckst Du? Irgendwann wird das Essen ohne Salz und Zucker selbst zur Gewohnheit.
    → übrigens klappt diese Art der Gewohnheitänderung nicht nur für Salz und Zucker